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Licht ins Dunkel der Verwirrung über DB0YS

Um etwas Licht in Vermutungen betr. DB0YS zu bringen; hier eine kurze Zusammenfassung von Fakten.

Es gibt bei DB0YS keine Fernsteuermöglichkeit zur Umschaltung von Antennen!
Entsprechende Behauptungen sind einfach Unsinn!

Es gibt zwar eine Abschaltmöglichkeit für den Sender – das ist so vom Gesetzgeber gefordert – eine Fernumschaltung für Antennen ist nicht vorhanden. Es gibt zwar für Not/Defekt-Fälle die Möglichkeit eine Notantenne zu betreiben, dazu muss man aber vor Ort einen N-Stecker umschrauben.

Die Ausgangsleistung des Relais wurde vor wenigen Tagen vermessen und zwar am Ausgang der Relais ( Duplex ) Weiche – beträgt ca. 14,5 Watt – die Verluste des wirklich hervorragenden Kabels zw. Weiche und Antenne betragen gemessene 1,8 dB – d.h. an der Antenne kommen noch etwa 12 Watt an.

Für diese Leistung ist eine Standorterklärung angefertigt worden.

Bei der neuen Antenne handelt es sich um eine professionelle Antenne, die auf 145 MHz keinen Gewinn hat – also Null dB. Aufgefangen wird das durch ein geerdetes inneres Strahlersystem ( hatte die alte X-50 nicht ) – mit dem Vorteil: Es gibt kaum noch Prasselstörungen durch statische Aufladungen, die den Empfänger beeinträchtigen – das Relais “hört” also besser.

Der RX ist vor ca. 35 Jahren mit damals bestem Material – GasFet im Eingang MGF 1402 – und einen Hochstrommischer ( +17 dBm) – ausgestattet worden. Die wirkliche RX-Qualität zeigt sich eigentlich erst jetzt, ohne die sonst fast immer vorhandenen  Störungen durch statische Aufladungen / der RX ist einfach “sauempfindlich” wie man ja an den vielen Stationen, die aus größeren Entfernungen das Relais ansprechen können, merkt. Im Nachhinein muss festgestellt werden, dass eine Antenne ohne geerdetes Strahlersystem für den Relaisbetrieb an einem exponierten Standort nicht geeignet ist!

Warum kommen ihrer Meinung nach einige Stationen jetzt schlechter über das Relais?
Wenn mobil mit z.B. 10 Watt gesendet wird mit Lambda/Viertel Antenne auf / in dem PKW eingebaut ist das Verhältnis ausgewogen.

Sehr viele OM nutzen, da in den neuen PKW wenig Einbaumöglichkeiten sind, mehr oder weniger gute Magnetfußantennen – an denen oft ein Anschlusskabel angebracht ist, dass sich eher zum Pakete zubinden eignet als für eine HF-Übertragung – des weiteren kommt dazu, dass heute üblicherweise Geräte mit 40 Watt + benutzt werden – es gib so was bis 80 Watt – und damit stimmen logischerweise TX und RX Sendepegel von beiden Seiten nicht mehr überein.

73 DL1DKS – KH – in Absprache mit DF1DU Wilfried – Relaisverantwortlicher

Aus dem Deutschland-Rundspruch 28/2016, 28. KW

Fahrrad-Mobilist Hans-Gerhard Maiwald, DK3JB, beendet vierwöchige Tour

Hans-Gerhard Maiwald, DK3JB, ist am vergangenen Mittwoch, dem 6. Juli, um 19.30 Uhr von seiner fast vierwöchigen Radreise wieder in seinem Heimatort Netphen in NRW ohne jede Panne angekommen.
Unterwegs brach ihm auf zwei Campingplätzen jeweils das Zeltgestänge, das jedoch behelfsmäßig repariert werden konnte. Auf dem heimischen FM-Relais DB0YS wurde er von Werner, DK7DJ, in Empfang genommen, der ihn per Funk bis vor die Haustür begleitete. Kartenausschnitte seiner Logins per APRS und DPRS auf aprs.fi wurden ihm von Mike, DL2FDL, zur Verfügung gestellt. Das schon am ersten Anreisetag abgerissene Koaxialkabel seiner Mobilfunkantenne wurde von OM Jürgen, DD9WL, in Nackenheim wieder angelötet.

Trotz oft guter technischer Bedingungen erhielt DK3JB auch in D-Star nicht immer eine Antwort, die Betriebsart wird seiner Meinung nach unzureichend genutzt. Ansonsten erzielte er diesmal gute Ergebnisse mit dem schon in früheren Jahren verwendeten Zweirad-Funkgerät Yaesu FTM-10SE. An so gut wie allen seinen Nächtigungspunkten und Aufenthaltsorten kannte man kaum den Amateurfunk. Hans-Gerhard bemängelt besonders die nur bedingt brauchbaren und schlecht funktionierenden Headsets für den Betrieb der Funkgeräte von einem Fahrrad aus. QSOs bestätigt er gerne mit seiner neuen QSL-Karte, die ihn als Fahrrad-Mobilist im Glottertal (Hochschwarzwald) zeigt.

Ein weiterer Bericht ist beim Funkamateur zu finden.

DG9KB